Da soll noch mal einer behaupten, dass der weiße Mann keinen Blues hat bzw. spielen und singen kann. Dann soll er sich einmal 70 Minuten Zeit nehmen und sich die 11 Songs der aktuellen Richard Bargel Doppel-Scheibe anhören. Zu seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum hat das Label MEYER RECORDS vom Auftritt des Wahl-Kölner „Bleichgesichts“ zwei aufeinanderfolgende Konzerte in seiner Heimatstadt im renommierten THEATER DER KELLER mitschneiden lassen. Die Highlights wurden nun via Direct Metal Mastering von Pauler Acoustics auf Kupferplatte und anschließend durch Pallas in Diepholz auf lupenreines 180 Gramm-Vinyl gebannt.
Hier haben sich zweigesucht und gefunden! Bargels Dobro und Heusers E-Gitarre bilden eine unauflösliche Einheit. Das Solo, das Heuser ganz nach dem Motto „süßer die Gibson nie klang“ spielt, lässt einen innehalten und leise „Wahnsinn“ flüstern. Wirklich unerhört genial! Hier paaren sich technische Perfektion und das ganz große Gefühl.
Die konzentrierte Live-Atmosphäre wurde von dem herausragenden Toningenieur Wolfgang Feder authentisch eingefangen und mit perfektem Mastering formte er diese Edition zu einem klangtechnischen Juwel. Die LPs bestechen durch eine enorme Räumlichkeit, Präzision und gleichzeitig angenehme Wärme. Die intime Atmosphäre des Gigs ist perfekt eingefangen.Das trägt dazu bei, dass man den Künstlern und deren Musik ganz nahe kommt.
Ein „Must Have“ für den Blues-Freund und jeden inspirierten Musik-Genießer!!
24 Tracks Recording. Wem der „Süßer die Glocken klingen“ – Kitsch der Vorweihnachtszeit zu sehr auf den Magen schlägt, dem wird bei Richard Bargels „`CHRISTMAS IN BLUES´ der richtige Magenbitter verabreicht: „Red Hot Chili Blues“ von Bargel & Friends heißt der Muntermacher aus eigener Produktion, der gegen all den unverdaulichen Weihnachtsschmalz wahre Wunder bewirkt. Mit: Richard Bargel & Klaus „Major“Heuser, Manfred Kern (Vocal, Acoustic Guitar, Dobro) / Jacky Lützen (Vocal) / “United Blues Experience“: Wolfgang Bernreuther (Vocal, Guitars) / Rudi Bayer (Upright Bass) Samstag, 12. Dezember 2009 /20 Uhr
Live Mitschnitt des Konzertes von Robert Coyne, Singer Songwriter,
geboren 1969 in England als Sohn des britischen Rockmusikers, Maler und Autoren Kevin Coyne (†2004), lebt und arbeitet in London. Bands, mit denen er auftritt sind Kevin Coyne-Band, Silver Chapter, Scientists, Venus Ray, Electrocuting Elvis, Barracudas, Scoundrelles, Amy Rigby, Eric Burdon, Mean Vincent, Sky Saxon,Jon Langford & The Pine Valley Cosmonauts, Chris Wilson & The Groovin Flames. Bei MEYER RECORDS
erscheint sein neues Soloprojekt. Die Lieder zur akkustischen Gitarre stellt Robert Coyne nun erstmals seinem Publikum vor.
Tonaufnahmen und CD Produktion anläßlich einer Hochzeitsmesse in der St. Peter und Paul Kirche Kirchhundem.Aufgezeichnet wurden Ausschnitte aus der Oper Lohengrin von Richard Wagner, Franz Lehar – Dein ist mein ganzes Herz – und der Hochzeitsmarsch aus – Ein Sommernachtstraum – Op.61 von Felix Mendelssohn Bartholdy.Es spielte S. Hatzfeld an der Orgel und in einer Bläserbesetzung das Doppelquintett des Musikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Guido Rennert. Im Auftrag der Showtec GmbH www.showtec.de
Das live Album der United Blues Xperience unter der Leitung von Wolfgang Bernreuther ist gerade erschienen. Live eingespielt im legendären Theater der Keller in Köln , spiegelt das Album CD / Doppel LP die wunderbare Stimmung des Abends in einzigartiger Weise wieder. Die Aufnahmen fanden bereits im Februar 2008 statt und bei der Fülle des Materials ( 16 Titel ), hat es etwas gedauert, bis alles sortiert war. Aber, das Warten hat sich gelohnt . . . . .
„Alex Oriental Experience – more than 40 years of Rockmusic“ Remastering diverser Tonträger als CD und auf LP
Der gebürtige Kölner Alex Wiska spielte schon als Elfjähriger Gitarre und gründete 1964 seine erste Band namens Famous Four, also zu Zeiten als die Beatles langsam aber sicher ihre Weltkarriere starteten. So war es ziemlich naheliegend für ihn, schon zwei Jahre später sich zur Kölner Beatband Playboys als Gitarrist zu gesellen. 1967 veröffentlichten sie immerhin die Single „Ombächli“. Alex Wiska vertiefte sein Gitarrenspiel, in dem er 1968 am Musik Konservatorium Köln für zwei Semester „Gitarre“ studierte.
Im darauffolgenden Jahr hielt ihn nichts mehr, er begab sich auf die Suche nach neuen Herausforderungen, um in New York in der Clubszene zu spielen. Anschließend zog es ihn nach Ibiza, wo er zusammen mit seinem Freund Uli Hundt, der später 1976 die Politrock-Anarcho-Clown-Band Schroeder Roadshow gründete, um dort die deutsch/spanische Band Sweet Stonedzu gründen. 1970 begab er sich in die Türkei und spielte für die nächsten zwei Jahre mit Cem Karaca zusammen, der als bedeutendster Vertreter der Anadolu-Rockbewegung galt. Die beiden spielten bei der Popband Kardas,lar. Immerhin erhielten zwei seiner Songs eine goldene Schallplatte. In jener Zeit entdeckte Alex das türkische Folklore-Saiteninstrument: Saz. Es galt auch als ein Begleitinstrument anatolischer oder kaukasischer Barden. Der türkische Poet und Saz-Spieler As‚ɪk Mahzuni S,erif war sein Lehrer. Zunächst elektrifizierte er die Saz mit Tonabnehmern, um dann im Jahre 1998 sein erstes eigenes Instrument daraus zu entwickeln, welchem er den Namen STIL gab.
Mit der Kölner Rockband Can wurde Alex schließlich in Deutschland bekannt
1972 traf er die Musiker der schon vier Jahre lang agierenden Rock- oder auch Kraut-, bzw. Psychedelic-Rockband Can, den Schlagzeuger Jaki Liebezeit, den Keyboarder Irmin Schmidt sowie den Baßisten Holger Czukay. Diese produzierten Alex Wiskas’ erste LP für Ariola mit dem einfachen Titel „Alex“. Es folgte zwei Jahre später die LP „That’s The Deal“.
Von 1976 bis 1980 tourte er allein quer durch Deutschland und Europa, wobei ein Rhythmusgerät seine Begleitung war. Dabei spielte er in jährlich 100 Konzerten als Vorprogramm für Bands wie Roxy & Elsewhere Band, deren Frontmusiker Frank Zappa wohl eher bekannt sein sollte, Maggie Bell, Steppenwolf, Bad Company, Sparksund Stone the Crows.
Alex Oriental Experience und Wiska Records
Schließlich gründete Alex Wiska die eigene Schallplattenfirma Wiska Records. Zusammen mit seiner ersten festen Live-Band Alex Oriental Experience wurde ein „Album Live!“ aufgenommen, am Baß Horst Stachelhaus und am Schlagzeug Manni von Bohr. Der Bassist Horst Stachelhaus der deutschen Rockgruppen Message und der wohl bekannteren Birth Control verstarb am 20. Mai 1999 nach langer Krankheit. Von 1980 bis 2009 produzierte Wiska 25 Alben, war live im Rockpalast
aber auch in verschiedenen Fernsehshows. Am 18. Dezember 2010 fand sein letztes Live-Konzert im Schaustall/Langenfeld vor ausverkauftem Haus statt.
Im Jahre 2007 produzierte Meyer Records die Anthologie „Alex Oriental Experience – more than 40 years of Rockmusic“, einen Querschnitt seines Schaffens.
Am 03. März 2011 verstarb dieser große Ausnahmemusiker an den Folgen einer Krebserkrankung im Alter von 60 Jahren.
Rezensionen:
Perfekter Rocksound der anderen Art
3. Januar 2017
Diese Scheibe muss man in seiner Sammlung haben. Hier kommt Alex so richtig aus sich heraus und man kann sich ihm völlig hingeben. Sowohl ruhige als auch rockige Klänge kann man hier auf orientalische Art über sich ergehen lassen. Mal etwas Anderes.
5,0 von 5 Sternen
AOE auf 3 CDs zusammengefasst.
24. Juli 2016
Das ist nicht alles, aber einiges und davon ist viel brauchbares dabei , gute Liveaufnahmen, Raritäten und Alex erzählt aus seinem Leben. Für Fans eine Bereicherung, zum Kennenlernen ideal! Ich habe es nicht bereut!
5,0 von 5 Sternen
türkjazzrock vom aller feinsten
28. August 2012
ich habe Alex Wiska vom Anfang der 70er an Jahre erlebt – mehr als 25 Auftritte durfte ich miterleben – egal ob solo, oder mit Horst Stachelhaus, Manni vonBohr, Kurt Bilker, Roscoe Gee, UFO Walter, sie waren alle ein Erlebniss. Alex lebte seine Musik. Diese Antrology ist Seiner würdig. Sie zeigt auch vieles was ein alter Fan noch nicht kannte.
5,0 von 5 Sternen
Absolut schöner Querschnitt
27. Januar 2013
Tja…. seit Anfang der 70’er mit seinem ureigenstem Sound unterwegs, Türkrock genannt war Alex Wiska meines Erachtens einer der unterbewertetsten Musiker hierzulande. Mit dieser schönen Werkschau erfährt der geneigte Hörer die ganzen Facetten eines Musikers der ehrlichen handgemachten „Krautrock“ gepaart mit einer Prise Orient abliefert die seinen Sound zu etwas ganz besonderen machten in der deutschen Musiklandschaft. Absolut empfehlenswert